E wie Enthaltsamkeit


E wie Enthaltsamkeit

Stell Dir vor, Du bist so richtig erregt...Du sehnst Dich nach der Erlösung durch einen Orgasmus. Jeder Muskel zittert vor Erregung, jeder Gedanke verlangt nach einem Happy End: Du willst einfach nur kommen...aber Du darfst nicht!

Enthaltsamkeit in einer Partnerschaft

Enthaltsamkeit/ Keuschhaltung in einer Beziehung ist eine unbeschreiblich erregende Erfahrung für beide Partner. Nach einer längeren Beziehung ist das Sexleben häufig  eintönig oder fast nicht mehr vorhanden. Eine Keuschhaltung lässt Gefühle, die am Anfang einer Partnerschaft bestanden wiederaufleben. Ein gutes Mittel um wieder mehr Leidenschaft in die Beziehung zu bringen.

Es gibt zwei Möglichkeiten wie ihr das ganze gestalten könnt: Ihr könnt entweder vorher einen Zeitrahmen festlegen, oder aber ihr macht einen erotischen Wettbewerb daraus, um zu sehen, wer von euch beiden zuerst seine Lust nachgibt. Die Bestrafung könnt ihr dann gleich im Schlafzimmer durchführen ;)

Erregend dabei ist auch, wie sehr ihr euer selbstauferlegtes Verbot ausreizen könnt – welche Berührungen sind gestattet, welche keinesfalls? Es wird sich auf jeden Fall viel intensiver anfühlen, wenn ihr genau wisst, dass ihr nur so weit und keinen Schritt weiter gehen dürft.

Enthaltsamkeit und BDSM

Enthaltsamkeit ist aber auch ein sehr verbreiteter Fetisch und die Keuschhaltung ein sehr beliebtes Spiel. Keuschhaltung wird in der Regel von Dom-Sub-Paaren mit einem deutlichen Machtgefälle praktiziert. Der Sub überträgt dabei die Kontrolle an seinen dominanten Partner.

Für den Sub-Mann bedeutet z.B. oft dass der Penis  in einen speziellen Peniskäfig gesperrt wird, der den Penis  davon abhält, sich zu erigieren.  Ein Orgasmus ist während des Tragens so nicht möglich. Nur der "Schlüsselhalter" kann den Käfig entfernen. Die Vorstellung macht einige Männer wirklich heiß.

Außerdem gibt es noch sogenannte Keuschheitsgürtel  für Männer und Frauen. Ein Keuschheitsgürtel umschließt den gesamten Intimbereich. Peniskäfige und Keuschheitsgürtel lässt sich auch gut im Alltag unter der Kleidung tragen.

Obwohl Keuschheitskäfige und -gürtel manchmal als Symbole verwendet werden, ist es nicht zwingend nötig. Keuschheit kann mit Worten allein erzwungen werden. Eine wichtigste  Voraussetzung für diese Spielart ist jedoch Ehrlichkeit. Wenn du betrügst, musst du schon zu deinen Sünden stehen und die gerechte Strafe erhalten.

Wer mit der Keuschhaltung beginnt und dafür einen Keuschheitsgürtel oder Peniskäfig verwendet, sollte diesen am Anfang nur wenige Stunden tragen. Die Haut und der Penis müssen sich erst an diesen neuen Umstand gewöhnen. Es ist nicht selten, dass anfänglich Schürfungen im Intimbereich auftreten. Um das Einklemmen der Schamhaare und so Schmerzen zu verhindern, sollten diese vor dem Anlegen rasiert werden.

Teasing

Eine wichtige Spielart der Keuschhaltung ist das sogenannte Teasing. Dabei wird jemand durch gezieltes Stimulieren und Heiß machen fast bis an die Spitze der Lust gebracht. Aber wirklich nur fast! Stell Dir vor, Du durftest seit einer gefühlten Ewigkeit nicht kommen. Du bist vielleicht sogar gefesselt. Du wirst angefasst, stimuliert, gereizt bis Du kurz davor bist zu kommen und dann hört dein Spielpartner wieder auf. Diese Spielarten eignen sich hervorragend dazu, einen Sub auch richtig hörig zu erziehen.

Zum Teasen eigenen sich zum Beispiel „Tickler“, dies sind zum Beispiel Federn mit denen man über den Körper seines Spielpartners streicheln kann.


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